Mit Flautino mach das Üben Spaß

von Gunild Lohmann (General Anzeiger 04.01.1999)

ALFTER. Wenn es darum geht, jemandem die Flötentöne beizubringen, ist Christoph Meyer zur Stelle. Aber in seiner 20jĂ€hrigen Unterrichtspraxis fand der studierte Block­flötenlehrer kein Lehrbuch, das ihn so richtig ĂŒberzeugte. Also griff der 37jĂ€hrige Gielsdorfer kurzerhand zur Selbsthilfe und schrieb eine Sopranblockflöten-Schule, mit der seinen SchĂŒlern nicht die Puste ausgeht.

 Meyer ging zum BrĂŒhler AMA-Verlag und sagte, was er alles anders machen wĂŒrde. „Dann machen Sie mal", wurde ihm beschieden. Das war 1996. Inzwischen hat der MusikpĂ€dagoge zwei BĂ€nde veröffentlicht. „Die zwei Jahre waren die Hölle", so Meyer, „aber ich konnte nicht langsamer arbeiten, weil mir die SchĂŒler im Nacken saßen." Zum GlĂŒck hatte nicht nur sein zweijĂ€hriger Sohn Benedikt Ver­stĂ€ndnis fĂŒr den kreativen Marathon, sondern auch die Ehefrau. Als Blockflötenlehrerin, FrĂŒherzieherin und Kinderchorleiterin des Jugendmusikwerks Alfter weiß Heidi Meyer gutes Unterrichtsmaterial zu schĂ€tzen. Und unterstĂŒtzte ihren Mann auch, als er sein innovatives Erstlingswerk mit 40 flötespielenden Kindern im Schlepptau auf der Frankfurter Musikmesse vorstellte. Binnen kurzer Zeit waren 10 000 BĂ€nde verkauft.

 Der Clou: Zu jedem Lehrbuch gehört eine CD, auf der nicht nur nĂŒtzliche Hinweise zur Atem-, Finger- und Zungentechnik, sondern auch die ÜbungsstĂŒcke eingespielt sind - als Klangkontrolle fĂŒr zu Hause. Sechs- oder siebenjĂ€hrige AnfĂ€nger können noch nicht so flĂŒssig Noten lesen, und daheim wartet kein Lehrer, der sie milde darauf hinweisen könnte, wenn sie falsch ĂŒben. Mit der akustischen GedĂ€chtnisstĂŒtze kein Problem: die Kinder spielen einfach mit und können sich stĂ€ndig selbst kontrollieren. Auch die Eltern bekommen einen Eindruck vom Fortschritt ihres Nachwuchses und werden animiert, mitzumachen.

 Damit das Üben Spaß macht, hat Christoph Meyer auf der CD die Hörgewohnheiten der Kinder berĂŒcksichtigt und die Melodien mit Begleitstimmen und flotten Rhythmen unterlegt. Mit Rock-, Jazz- und Reggae-Elementen im Hintergrund klingen schon die ersten Lektionen wie AnwĂ€rter auf die internationalen Pop-Charts. „DarĂŒber kriege ich sie alle", ist der Lehrer felsenfest ĂŒberzeugt. Frei nach dem Motto „Improvisieren ist cool" liefert die CD manchmal nur einen Schlagzeug-Rhythmus, und der Blockflöten-Adept kann dazu alle Töne spielen, die ihm gerade einfallen. Trotzdem kommt die klassische Musik nicht zu kurz: Barocke TĂ€nze wie das Menuett, der Saltarello oder der Rigaudon erinnern an die Glanzzeit des Instruments.

 â€žSeit die Flötenschule fertig ist, sind meine SchĂŒler doppelt so gut und doppelt so schnell", versichert der Autor. Das wird nicht zuletzt an „Flautino" liegen, dem lustigen Flötenmann. In bunten, liebevoll gezeichneten Bildern veranschaulicht er besonders verzwickte Details wie punktierte Noten oder DreiklĂ€nge - grau ist eben nicht alle Theorie.

 Aber Vorsicht: Die beiden BĂ€nde der Flötenschule können sĂŒchtig machen. Von SchĂŒlereltern weiß Meyer, dass einige Flautino-Fans schon um sechs Uhr morgens zum Üben aufstehen. „Eine Mutter kam und meinte, sie könne nicht mehr, die CD laufe jeden Tag drei Stunden." Wer dieses Risiko eingehen möchte, findet das Lehr- und Spaßbuch im Musikalienhandel. Mit vielen bunten Seiten aus Papier, das einiges aushĂ€lt, Spiralbindung und CD mit Übungstiteln zum Preis von 26,80 Mark (Band 1) und 26,80 Mark (Band 2).

 

 

Gut getarnte FingerĂŒbungen

MusikpĂ€dagogik Flötenschule bietet Klangkontrolle fĂŒr das Üben zu Hause

von Gunild Lohmann (General Anzeiger Meyer 25.03.1999)

So manches musikalische Genie bleibt unentfaltet, weil es zu Hause einfach nicht ĂŒben will. Das Problem ist InstrumentalpĂ€dagogen aller Art wohlbekannt. Christoph Heinrich Meyer, der Blockflöte studiert hat und auf eine 20jĂ€hrige Unterrichtspraxis zurĂŒckblicken kann, hatte schon vor zwei Jahren zur Selbsthilfe gegriffen und eine neuartige Flötenschule entwickelt. Jetzt ist die Fortsetzung des Unterrichtswerks erschienen.

“Gewidmet den selbstbewussten Blockflötenspielern” steht auf der ersten Seite. Keine leere Floskel: Kinder ab sechs Jahren merken schon nach den ersten Lektionen, dass ihr Instrument mehr kann als Kinder- und Weihnachtslieder spielen. Meyer hat die Hörgewohnheiten der SchĂŒler berĂŒcksichtigt und Musik aus verschiedenen Jahrhunderten nebeneinandergestellt. Jazzige und poppige Melodien und Rhythmen sind ebenso zu finden wie barocke TĂ€nze, HörrĂ€tsel ebenso wie Klangexperimente.

Dazu kommt noch, dass selbst einfachste Lektionen mit nur einem Griff durch die eingespielten Begleitstimmen anderer Instrumente interessant klingen und zum Weitermachen motivieren. Das gilt auch fĂŒr die fingertechnischen Übungen, die durch pfiffige Arrangements gut getarnt sind. In einigen CD-Tracks hat der Autor Platz fĂŒr freie Improvision gelassen.

Ganz nebenbei trainiert die Buch-CD-Kombination auch Atem-, Zungen und Grifftechnik und thematisiert musiktheoretische Grundlagen. Sollte es bei der EinfĂŒhrung in die Harmonielehre mal knifflig werden, springt der liebevoll gezeichnete Flötenmann “Flautino” ein und erklĂ€rt Mysterien wie Vorzeichen und Kadenzen in bunten Bildern. Erfreulich ist auch die Ausstattung mit strapazierfĂ€higem Papier und notenstĂ€nder-tauglicher Spiralbindung. Wer an dieser Schule keinen Spaß hat, ist wirklich ein hoffnungsloser Fall.

Christoph Heinrich Meyer:

Blockflötenspiel mit Flautino. 152 bunte Seiten, CD, erschienen im Ama-Verlag, 26,80 Mark.

 

 

Auf der Musikmesse (BrĂŒhler Schlossbote 31.03.1999)

BrĂŒhl. Internationales Flair schnupperten kĂŒrzlich zehn BlockflötenschĂŒler der Musikschule (unser Bild) mit ihrem Lehrer Christoph-Heinrich Meyer, als sie die Musikmesse in Frankfurt besuchten. Viel Applaus vom Fachpublikum bekamen die SchĂŒler im Alter von 7 bis 12 Jahren, als sie ihre KĂŒnste wĂ€hrend eines halbstĂŒndigen Konzertes demonstrierten. Offensichtlich beeindruckte, wie frei und natĂŒrlich sich die Kinder auch auf einer großen BĂŒhne bewegen und ihre Freude an der Musik und Blockflötenspiel zeigen konnten. Die SchĂŒler der Musikschule stellten eine neue Blockflöten-Schule vor, die von Meyer geschrieben und vom BrĂŒhler Ama-Verlag herausgegeben worden ist. Ein weiterer Höhepunkt war das Besichtigen eines “glĂ€sernen FlĂŒgels”, der die SchĂŒler so faszinierte, dass spontan Flöten ausgepackt wurden und unter Klavierbegleitung von C. H. Meyer ein zweites Konzert entstand - sehr zur Begeisterung des anwesenden Fachpublikums.

 

 

Nachwuchsmusiker musizieren:

Alfterer fuhren zur Musikmesse (Schaufenster 24./25. MĂ€rz 1999)

Alfter (SF). - Was hat die Musikmesse Frankfurt mit Flautino gemeinsam? Nun, Flautino ist eine lebensgroße blockflötenĂ€hnliche Stoffpuppe und das Maskottchen der SchĂŒlerinnen und SchĂŒler von Christoph H. Meyer - Jugendmusikwerk Alfter.

FĂŒr Meyer uns “seine” fast 40 Musiker zwischen 7 und 12 Jahren bot sich auf der internationalen Frankfurter Musikmesse - wie bereits im MĂ€rz 98 - die Gelegenheit der Eröffnung des musikalischen Programms auf der GaleriebĂŒhne.

Über eine halbe Stunde zeigten sie grĂ¶ĂŸtenteils auswendig ihr Können und lieferten eine interessante BĂŒhnenshow mit einer SelbstverstĂ€ndlichkeit, dass die eigenen Eltern nur staunen konnten.

Anschließend war noch Zeit genug, um am Stand der Firma Moeck Blockflöten aller GrĂ¶ĂŸen und Epochen auszuprobieren - “professionell” bebutachteten die Kinder historische Instrumente wie Krummhorn, Cornamuse und Serpentem, aber auch moderne Blockflöten in allen GrĂ¶ĂŸen bis hin zum Subbass, der so groß war, dass einige Kinder auf einen Stuhl steigen mussten.

Faszinierend fanden die jungen Messebesucher auch den Ausflug in die Messehalle “Klaviersalon”, in der die wichtigsten und grĂ¶ĂŸten Klavier- und FlĂŒgelhersteller der Welt ausstellten. Der sehnlichste Wunsch aller Kinder war, einmal den glĂ€sernen FlĂŒgel zu bestaunen. Als Herr Meyer eine Melodie am FlĂŒgel anstimmte, waren die Blockflöten blitzschnell ausgepackt und veranstalteten zur Freude der anwesenden internationalen GĂ€ste ein Spontankonzert.

 

 

Christoph Heinrich Meyer:
Die AMA-Blockflötenschule. Band 1/2. Mit CD. AMA Verlag (Schweizer Musikzeitung 11/1999

Christoph Heinrich Meyer legt eine Schule vor die puncto fachspezifisches Wissen ĂŒber jeden Zweifel erhaben ist. Die Techniken bezĂŒglich Haltung, Atmung, Zunge und Finger werden alle sorgsam eingefĂŒhrt. Die kindgemĂ€ĂŸen Lieder werden durch Übungen ergĂ€nzt. Der Autor strebt eine hohe QualitĂ€t des AnfĂ€ngerunterrichts an.

Die SchĂŒler (ab 6 Jahren) werden als kleine Erwachsene angesprochen, denn viel Lesetext mit allzu viel Hintergrundinformationen mĂŒssen verdaut werden (sind die nicht eher fĂŒr die Eltern oder fĂŒr unwissende Kollegen gedacht?). Ansprechender ist wohl die beigelegte CD. Das Lehrwerk ist eine “Fun-School”, wie der Untertitel sagt, das aber einen guten Lehrer nicht ersetzen kann.

 

 

Anschreiben von Herrn Christoph Meyer an den Moeck-Verlag vom 16.07.1999
Besprechung der AMA-Blockflötenschule mit CD

 Sehr geehrte Frau Hechler!

Vielen Dank fĂŒr Ihre sachliche Kritik in der Tibia Heft 3/99.

Neue Blockflötenschulen werden nicht nur produziert, damit der Autor Geld verdienen kann, sondern weil die Kinder, die Gesellschaft und die zur VerfĂŒgung stehende Technik sich Ă€ndern. Diese Blockflötenschule ist ein erster und ernsthafter Versuch, die Chancen und Möglichkeiten der CD in eine Blockflötenschule umfassend zu integrieren.

Damit hebt sie sich eindeutig von anderen Blockflötenschulen ab!

Beste Erfahrungen hat u.a. die Musikschule Borken gemacht, die diese Schule so einsetzt, dass die Kinder sich z.T. selbst unterrichten und ein Fachlehrer ab und zu kontrolliert bzw. weitere Impulse gibt. Diese Kinder sind im Durchschnitt, was das Lerntempo und den Spaß im Unterricht angeht, wesentlich weiter und motivierter als andere.

Diese Blockflötenschule ist keine nur klassische Instrumentalschule, sondern eine unter BerĂŒcksichtigung der heutigen Hörgewohnheiten geschriebene Blockflötenschule ab 6 - 7 Jahren.

Durch die CD kann die Musik des Unterrichts nach Hause mitgenommen werden.

Eine enge VerknĂŒpfung zwischen dem Text der Schule und dem Klang der CD war mir wichtig.

Moderne Arrangements und HinfĂŒhrung zu barocker Musik sowie spielerischer Umgang mit neuen Spieltechniken waren Leitideen.

Wichtige musiktheoretische Grundlagen werden aufgrund von gemachten Erfahrungen der Kinder thematisiert.

Noch nie war es so einfach, zu Melodien und Rhythmen der CD zu improvisieren.

Hohe „Familientauglichkeit" der CD, jung & alt hören die CD gerne, wie mir alle SchĂŒlereltern bestĂ€tigen.

Noten lesen und auswendig spielen werden gleichzeitig gefördert.

Endlich kann die ganze Familie, animiert durch die CD, mitspielen, mitsingen, mitklatschen, mittanzen (z.B. der Vater mit dem Klavier, die Mutter mit der Querflöte). Durch das digitale Abspielverfahren sind Gleichlaufschwankungen beim Abspielen der Musiktitel kein Problem! Die Grundlage zur sauberen Intonation ist damit gegeben.

Einige meiner VorĂŒberlegungen waren folgende:

Die heutigen Kinder sind sehr vielen musikalischen GerĂ€uschen ausgesetzt, dazu gehören poppige wie jazzige KlĂ€nge. Das Fernsehen ist die wichtigste Hörquelle fĂŒr die Kids. Und was sehen und hören sie im Fernsehen? Viel Poppiges, Jazziges, zum Teil mit Orchesterklang, viel Rhythmisches, aber immer nur kurz angedeutet entsprechend dem visuellen Geschehen. Also selten ZusammenhĂ€ngendes!

In welchem weiteren musikalischen Umfeld wachsen die Kinder auf? Die Eltern singen mit ihren Kindern immer weniger (aus einer Vielzahl von GrĂŒnden), im Kindergarten wird viel zu wenig musiziert. Und in den Grundschulen? Entweder gibt es keine Grundschullehrer mit einer professionellen Musikausbildung oder aber es gibt kein Stundendeputat.

Warum ĂŒberlassen die klassisch ausgebildeten Musiker den „Kinderidolen" wie „Backstreetboys" oder „Cher" (wie sie alle heißen) einfach das Feld? Warum gibt es fĂŒr die Kinder im „klassischen Bereich" kein musikalisches Idol? Warum setzt die Popmusik so viele Milliarden DM um und der Musikschulunterricht (bzw. der klassische Instrumentalunterricht) steht permanent unter Rechtfertigungszwang, warum es richtig ist, Musikunterricht nicht als Luxus, sondern als wichtigen Bestandteil unserer allgemeinen Sozialisation und unserer Kultur anzusehen.

Und an diesen Punkten setzt die Schule unter anderem an!

Die CD sollte auch nach 6 Monaten noch hörbar (ertragbar) sein, Eltern wie Kinder nicht zu schnell ermĂŒden und dem Lehrer die Möglichkeit eröffnen, gezielt auf die Hörerfahrungen der Kinder einzugehen. Der Lehrer bzw. die Lehrerin ist aber nicht gezwungen, die CD zu benutzen. Je nach Stand der Gruppe kann variiert und neue Schwerpunkte gesetzt werden.

Zu Ihrem Klammersatz (h - a - g, Beginn also leider wieder nur mit der linken Hand) möchte ich Ihnen schreiben, dass die Anwendung der linken Hand in Verbindung mit Artikulation, Blastechnik, Haltung und Hören sich bei mir als letztendlich die beste Möglichkeit im Anfangsunterricht mit 4 bis 5 Kindern herausgestellt hat. Die Kontrolle der Zunge und des Windes sowie das vollstĂ€ndige Abdecken der Löcher des h - Griffes ist fĂŒr die Kinder schwer und aufregend genug! Durch diese Vorgehensweise werden die Melodien und Handstellungen auch zu Hause nachvollziehbar, dass heißt aber nicht, dass im Unterricht nicht auch andere Finger- und Haltungsstrategien zum Zuge kommen.

Es ist einfach eine sehr einleuchtende Beginnstrategie, mit der jeder Lehrer auch schon gearbeitet hat!

Zu den Griffen cis und dis (kommen erst in Band 2 vor) möchte ich sagen, dass abstrakte Übungen auch sehr von Vorteil sein können. Wie oft sind kleine, technisch isolierte Übungen von großer Wichtigkeit, um den Bewegungsablauf z. B. der HĂ€nde zu optimieren oder erst möglich zu machen.

Bei der Doppelbohrung können die Kinder ĂŒbrigens ein klangliches PhĂ€nomen auch sehen, dessen ErklĂ€rung zu den Halb- und Ganztönen ĂŒberleiten kann. Den meisten Kindern ist der Begriff Halbton und Ganzton im Prinzip erst mal nicht so wichtig, obwohl der Lehrer dies höchstwahrscheinlich schon erwĂ€hnt hat.

Die chromatische Tonleiter kommt so frĂŒh zum Tragen, damit eben die Ganz- und Halbtöne leichter zu verstehen sind. Wenn die Kinder aber verstanden haben, dass zwischen c und d wirklich noch ein Ton liegt (der auch noch unterschiedlich geschrieben werden kann), dann ist die Übertragung dieses Prinzips auf andere nebeneinanderliegende Töne kein Problem mehr. Die darauf aufbauende Theorie ebenfalls nicht.

Meines Wissens ist bei keiner Blockflötenschule die chromatische Tonleiter so gezielt und in dieser Konsequenz eingefĂŒhrt worden.

Der AMA-Verlag hat weder an den reinen Produktionskosten der Schule noch an der CD gespart. Auf mein Bitten hin hat der Verlag sowohl eine praxisgerechte (die teuerste) Spiralbindung wie auch Mehrfarbdruck, gutes Papier und eine klanglich vernĂŒnftige CD verwendet. Und das Ganze zu einem Preis, den viele Familien sich leisten können (DM26,80!!!). Vergleichen Sie einmal die Preise anderer Schulen, nicht nur Blockflötenschulen! ! !

Letztendlich sollten Schule und CD fĂŒr Kinder, Eltern und Lehrer anregend und motivierend sein, das Musizieren zu Hause stĂ€rker beeinflussen und die spannende Welt der Musik (sei es nun klassisch oder poppig) mit Hilfe der Blockflöte „schmackhaft" machen! Es sollte eine fachliche Grundlage fĂŒr Lehrer, Kinder und Eltern geschaffen werden, die auf die Hörgewohnheiten der Kinder aus der heutigen Zeit eingeht und die technischen Möglichkeiten benutzt - zu fairen Preisen!

Durch die vielen Zuschriften, die ich von Kindern, Eltern und Lehrern aus ganz Deutschland erhalten habe, werden meine Ideen voll bestÀtigt.

Ihren Schlußsatz "Schade um so manche verpaßten Gelegenheiten" fasse ich als Riesenkompliment auf, denn nur ein fachlich ausgebildeter Lehrer kann die vielen Anwendungsmöglichkeiten dieser neuen Schule nutzen und sie kind- bzw. musikgerecht umsetzen!

Diese und weitere GrĂŒnde spielten eine Rolle bei der Entwicklung einer Blockflötenschule, die kurz vor der Jahrtausendwende auf den Markt kam.

Übrigens haben 34 meiner SchĂŒler auf der diesjĂ€hrigen Frankfurter Musikmesse eine halbe Stunde lang auf einer noch nie gesehenen BĂŒhne, z. T. auswendig, Melodien aus dem 2. Band der Schule musiziert, begleitet von der CD. Die Kinder (zwischen 7 und 10 Jahren) haben ohne großen Aufwand das Programm dargeboten. Da die Melodien „in Fleisch und Blut" ĂŒbergegangen waren, konnten die „Nachwuchsblockflötisten" auch aus dem Publikum heraus 2 Melodien spielen und so die Zuhörer ganz nah in die Klangwelt der Blockflöte integriert werden. Als Anlage möchte ich Ihnen Fotos von dieser nicht alltĂ€glichen AuffĂŒhrung schenken.

Mit herzlichen GrĂŒĂŸen

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